Radeln und entspannen auf der alten Römerstraße Via Claudia Augusta

Urlaub auf dem Drahtesel entlang der Via Claudia Augusta – das bedeutet gemächliches bis sportives Radeln auf einer faszinierenden Route, stets nah an der Natur und mit der Möglichkeit, historische Orte und Sehenswürdigkeiten stressfrei zu genießen. Von dem römischen Kaiser Claudius vor mehr als 2000 Jahren als Poststraße durch die Alpen bis zur Donau im heutigen Schwarzwald eingerichtet, bietet die Strecke heute zahlreiche touristische Höhepunkte. Historiker nehmen an, dass der Verlauf der alten Römerstraße von Trient über Bozen, Meran, Augsburg bis in die Nähe des heutige Donauwörth verlief, mit einer Verzweigung in die Poebene. Auf dem Weg liegen der Reschenpass sowie die Täler von Inn und Lech. Wer die altrömische Route per Fahrrad erkunden will, findet vom Individual- bis zum Pauschalangebot viele Möglichkeiten.

Interessant wird eine Fahrradreise entlang der Via Claudia Augusta ab einer Dauer von acht Tagen. Auf Gesamtstrecken von rund 250 bis 600 Kilometern kann beispielsweise von Donauwörth oder Augsburg aus bis Bozen, Meran, Trient oder Venedig geradelt werden. Geführte Radreisen sind in einer Bandbreite von sportlich über familienfreundlich bis hin zur seniorengerecht buchbar. Steigungen in den Alpen bewältigt man mit Radshuttlebussen.

Rund 200 Pensionen, Gasthöfe oder Hotels an der Via Claudia Augusta sind auf Radreisende eingestellt. Bei vielen kann man speisen wie die Römer vor 2000 Jahren. Alternativ bietet sich die Übernachtung auf Campingplätzen an. Den Aktivurlaub verbinden Fahrradreisende gern mit Besichtigungen des Käthe-Kruse-Puppen-Museums, des legendären Schlosses Schwanstein oder der Freilicht-Opernarena von Verona. Wer bis Venedig radelt, kann für sich für die Mühen durch eine Gondelfahrt belohnen.

Radreise auf der Via Claudia Augusta:

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