Hüttenschlafsack

Hüttenschlafsäcke sind auch unter dem Begriff „Inlets“ bekannt. Mit den klassischen Schlafsäcken haben sie eigentlich nur ihre Form gemeinsam. Es gibt sie als rechteckige oder mumienartige Modelle. Hüttenschlafsäcke sind ungefüttert, lassen sich recht klein zusammenlegen und sind recht leicht. Vor allem, wer seinen Urlaub mit Wandern oder Bergtouren verbringen möchte, überlegt sich genau, was er alles in den Rucksack packt und mit sich herum trägt. Wer dann in Berghütten übernachtet, wird froh sein, wenn er einen Hüttenschlafsack dabei hat. Dort wird die Bettwäsche in der Regel nicht täglich gewechselt und keiner möchte wohl in Betten schlafen, wo vor ihm wer weiß wie viele schon gelegen haben. Statt in der Bettwäsche zu liegen, wird in den Hüttenschlafsack gestiegen. So kann hygienisch geschlafen werden. Viele Modelle haben ein Fach, in den das Kissen geschoben werden kann.
Einige Hüttenwirte verlangen sogar, dass ein Hüttenschlafsack benutzt wird. Aber auch in Jugendherbergen oder von Campern, die ihn in den Schlafsack legen, werden Hüttenschlafsäcke gerne benutzt.

Hüttenschlafsäcke haben meistens die Maße 220 x 80 oder 90 cm angeboten. Sie sind aus den verschiedensten Materialien hergestellt. Der Klassiker ist ein Hüttenschlafsack aus Baumwolle oder Baumwollmischgewebe. Aus Seide oder Satin bestehende Hüttenschlafsäcke kühlen im Sommer. Diese sind sehr leicht, allerdings verrutschen sie leicht.
Wer es kuschlig liebt, kann Modelle aus Flanell oder Fleece benutzen. Beliebt sind auch Modelle aus Mikrofasern oder sonstige Hightech-Kunstfasern.
Wenn ein Hüttenschlafsack einen seitlichen Reißverschluss hat, kann er auch als Decke benutzt werden. In heißen Sommernächten oder warmen Urlaubsgebieten können Hüttenschlafsäcke anstelle normaler Schlafsäcke verwendet werden.

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